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| Sex vor zwölf  |


2014, mdv Mitteldeutscher Verlag GmbH / Halle, Illustrationen von  Peter Dunsch, ISBN 978-3-95462-334-1,
gebunden, 144 Seiten, 9,95 EUR

Klappentext:

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Ob Schul- oder Menopause, ob glücklich oder verheiratet, ob einsam oder geschieden – in U. S. Levins urkomischen

Satiren zur schönsten Nebensache findet sich jeder wieder! Sein Credo: »Wunden müssen schmerzen, sonst

tun sie nicht weh!« Die Protagonisten seiner locker-leicht erzählten Episoden verhandeln in unterschiedlichen Situationen

die Frage, ob Sex im gehobenen Alter überhaupt noch relevant ist und wenn ja – wie und warum.

Aber keine Sorge, Levin bleibt auf dem Teppich: Seine Geschichten sind lebensnah und handlungsreich,

mal sinnlich, mal deftig, aber niemals plump. Und: Peter Dunschs zauberhafte Karikaturen setzen noch einen

herzhaften Lacher obendrauf.

Rezensionen:

Leipziger Internetzeitung, 02. August 2014 von Ralf Julke:

Wenn Romeo und Julia so über ihr spätes Liebesleben nachdenken: Sex vor Zwölf: Humor ist nicht gleich Humor. Das weiß jeder, der im Satire-Regal einer Buchhandlung verzweifelt. Da gibt es den hochkarätigen, fast würdevollen Humor eines Loriot, da gibt es die derben Comedy-Witze aus dem deutschen Privat-TV, da gibt es Herzerwärmendes von Heinz Erhardt, Bissiges von Dieter Hildebrandt und - jede Menge Spaß ums tägliche Überleben. In dieser Sparte ist U. S. Levin zu Hause.

zur vollständigen Rezension



jim-das magazin, 11. September 2014 von cbose:

Sex vor zwölf Satiren aus dem Ehebett

So ein herrliches Buch! Ironisch und unterhaltsam. U. S. Levins kleine Plaudereien aus dem Bett und dem alltäglichen Leben sind schön realistisch und zugleich originell, dass fast zu befürchten ist, beim Lesen vor Lachen nicht in den Schlaf oder zuvor nicht zu den durchaus angenehmen Dingen zu kommen, denen sich das Büchlein auf so mancher Seite mit Hingabe widmet.

Veröffentlicht am 11. September 2014 von cbose in Ratgeber (Buchtipp, Christine Bose)

Die Zeichnungen von Peter Dunsch, im Verein mit den Bildunterschriften, sind ansehenswert und witzig. Es ist kaum zu fassen, wie sich nervtötender Alltagskram, wird er nur entsprechend gut und professionell literarisch verarbeitet, plötzlich als leicht und sogar lustig erweisen kann.

Zu Beginn der Geschichte „Die Paketbombe“ dachte die Rezensentin zunächst, den weiteren Verlauf bis hin zur Pointe zu kennen und nichts Neues zu erfahren. Doch registrierte sie alsbald mit Staunen und Wohlwollen: Nein, alles ist völlig anders. Die Ereignisse steuern nicht auf das erwartete Ergebnis, sprich die mittlere Katastrophe, zu, sondern entwickeln sich dank U. S. Levins Fantasie und Schreibkunst ganz anders und noch viel besser.

Eine herbe Enttäuschung ist allerdings die Geschichte „Volles Rohr“. Vielleicht handelt es ich hier um typisch männlichen Humor, vielleicht sollten die Leserinnen und Leser den Inhalt nicht so ernst nehmen und die ganze Sache wesentlich lockerer angehen als die Rezensentin, die sich ernsthaft fragt, was das denn soll.

Doch das ist ja das Schöne an einer Kurzgeschichten-Sammlung. Wenn eine davon auf persönliche Ablehnung eines einzelnen lesenden Menschen stößt, gibt es dann immer noch die anderen Geschichten, die zu lesen es sich immer wieder aufs Neue lohnt.

Christine Bose

Dipl.-Journalistin

   www.uslevin.de